

Hier möchten wir Ihnen einige Eindrücke
unserer
reizvollen Kreisstadt Bayreuth vermitteln! Bayreuth, der Regierungssitz von Oberfranken
bietet als Universitäts- und Richard - Wagner - Stadt vielerlei Eindrücke, die
es lohnt zu entdecken! Hier eine kleine Auswahl von reizvollen Einrichtungen
und Bauwerken sowie interessanten Museen!
Richard-Wagner-Festspielhaus

Richard Wagner
(1813-1883) erbaute um 1872 am Grünen Hügel sein weltbekanntes, prunkvoll
ausgestattetes Festspielhaus, das jährlich mehrere Tausend
"Wagnerianer" in die oberfränkische Metropole lockt.
Markgräfliches Opernhaus

Das Markgräfliche Opernhaus ist
eine Schöpfung der Markgräfin Wilhelmine von Bayreuth, die selbst als Bühnenschriftstellerin,
Komponistin und Schauspielerin hervortrat und zudem seit 1737 die Intendanz der
Hofoper innehatte. Nach Plänen von Joseph Saint-Pierre begann man 1744 mit dem
Bau. Den Innenraum entwarf der Bologneser Giuseppe Galli Bibiena, der damals
bedeutendste Theaterarchitekt; Details führte dessen Sohn Carlo aus. 1748
fertiggestellt, diente die Oper freilich selten als Fest- und Aufführungsstätte,
da Heizung und Beleuchtung sich als problematisch erwiesen. Gerade deshalb aber
ist der Innenraum mit seiner Farbigkeit in gedämpften Blau- und Grüntönen
unversehrt erhalten geblieben und gehört heute als herausragendes Beispiel zu
den wenigen original überlieferten Theaterbauten des 18. Jahrhunderts.
Eremitage

Bei der Ortschaft St. Johannis östlich
Bayreuths errichtete Markgraf Georg Wilhelm 1715 bis 1719 ein als höfische
Einsiedelei ("Eremitage") gedachtes Sommerschloss. Die Gattin des späteren
Markgrafen Friedrich, Wilhelmine von Preußen, ließ es seit 1735 erweitern und
stattete sein Inneres prunkvoll aus, u.a. mit einem Japanischen Kabinett. In
den 1740er Jahren folgten verschiedene kleine Architekturen und Brunnenanlagen
nach Entwürfen von Joseph Saint-Pierre, so das Ruinentheater und die Untere
Grotte. Der Park vereint symmetrische barocke Elemente und natürlich gewachsene
Waldpartien, womit er Züge des Landschaftsgartens vorwegnimmt. Bis 1753 wurde
schließlich das Neue Schloss mit der Oberen Grotte errichtet. Einzelne Anlagen
im englischen Stil kamen zur Zeit des Ansbacher Markgrafen Carl Alexander noch
hinzu.
Gartenkunst-Museum Schloss
Fantaisie

Schloss Fantaisie in Donndorf,
etwa 5 km westlich von Bayreuth gelegen, wurde 1761 begonnen und nach 1763 von
Herzogin Elisabeth Friederike Sophie von Württemberg, dem einzigen Kind des
Bayreuther Markgrafenpaares Friedrich und Wilhelmine, vollendet. 1850 ließ
Herzog Alexander von Württemberg das Gebäude in seiner noch heute bestehenden
Form umgestalten. Das Schloss liegt innerhalb eines reizvollen Parks, der durch
Gestaltungselemente aus drei wesentlichen Stilphasen der deutschen Gartenkunst
(Rokoko, Phase der Empfindsamkeit, Historismus) geprägt ist.
Im Sommer 2000 wurde hier das derzeit einzige Museum für Gartengeschichte in Deutschland eröffnet. Das Museum stellt in 18 Themenräumen wichtige Aspekte der Gartenkunstgeschichte anhand ausgewählter Beispiele vor. Zahlreiche Originale aus dem Sammlungsbestand der Bayerischen Schlösserverwaltung, ergänzt durch Leihgaben anderer Museen und Archive, veranschaulichen die Entwicklung der Gartenkunst vom 17. bis zum 19. Jahrhundert in Süddeutschland, vornehmlich in Bayern und Franken. Der Festsaal in der Beletage des Schlosses mit seiner reichen Stuckdekoration ("Weißer Saal") ist in die Führungslinie eingebunden.
Jean - Paul - Museum

Der Dichter Jean Paul (Johann
Paul Friedrich Richter), neben Richard Wagner "der Meister von
Bayreuth", lebte von 1804 bis zu seinem Tod 1825 in dieser Stadt. Nur
wenige Schritte von Haus Wahnfried entfernt wurde 1980 das Jean-Paul-Museum der
Stadt Bayreuth eröffnet. Den Grundstock des Museums bildet die reichhaltige
Jean-Paul-Sammlung des Bayreuther Arztes Dr. Philipp Hausser. In drei großen Räumen
findet der Besucher neben Autographen des Dichters Erstausgaben seiner Werke,
Literatur aus seinem Umkreis, Porträts, anderes Bildmaterial und Erinnerungsstücke.
Brauerei - Museum der Gebrüder
Maisel

Im ehemaligen Lagerkeller der
Brauerei Gebrüder Maisel, der sich in einem charakteristischen Industriegebäude
aus dem Jahr 1887 befindet, richtete man 1981 ein Brauereimuseum ein, das
inzwischen 17 Räume mit rund 2400 m² Ausstellungsfläche umfasst. Über 3800
Biergläser, 400 Emailschilder sowie ein komplettes Sudhaus aus dem Jahre 1887
mit Dampfmaschinen und Brauereigeräten sind hier zu sehen.
Freimauerermuseum

1902 wurde das bislang einzige
Freimaurermuseum Deutschlands im Haus der Bayreuther Loge "Eleusis zur
Verschwiegenheit" (erbaut 1880) im Hofgarten neben der Villa Wahnfried von
Georg Niehrenheim gegründet. Ziel war und ist bis heute, die Geschichte und die
Ziele des Freimaurerwesens darzustellen und damit dem weit verbreiteten
Vorurteil eines "Geheimbundes" durch öffentlich gezeigtes
freimaurerisches Kulturgut, durch Dokumentationen und Erläuterungen
entgegenzutreten. Die Sammlungen wuchsen rasch, mussten aber in der Zeit des
Nationalsozialismus geschlossen werden und erlitten durch Plünderungen große
Verluste. Nach dem Zweiten Weltkrieg baute der Museumsverein das Museum wieder
auf und konnte es 1954 eröffnen; eine Neuaufstellung der Sammlung erfolgte
1986.
Richard-Wagner-Museum

Als Richard Wagner 1872 nach Bayreuth übersiedelte,
um hier seine Festspiele vorzubereiten, ließ er am Rande des Hofgartens nach
eigenen Vorstellungen das Haus "Wahnfried" errichten, das er 1874
bezog und bis zu seinem Tod bewohnte. 1973 wurde es der Stadt übereignet und
1976 mit den Beständen der ehemaligen Richard-Wagner-Gedenkstätte als Museum
eingerichtet. In den 1980er Jahren konnte es um die Räume des benachbarten
Siegfried-Wagner-Hauses erweitert werden. Den Mittelpunkt des Museums bilden
die beiden rekonstruierten Haupträume, die "Halle" und der
"Saal" mit der großen Bibliothek des Hausherrn. Die oberen Geschosse
enthalten Bild-, Text- und Notendokumente zum Leben und Schaffen des Künstlers
sowie zur Geschichte der Bayreuther Festspiele. Zu den Anziehungspunkten gehört
eine Sammlung mit 50 historischen Bühnenbildmodellen und ein
"Kitschkabinett" mit kuriosen Zeugnissen des Wagnerkults. Beliebt ist
das "Klingende Museum", in dem man Wagners Musik hören kann, sowie
ein Videoraum im Siegfried-Wagner-Haus, in dem Ausschnitte aus
Festspielinszenierungen und Dokumentationen gezeigt werden. Viel Beachtung
finden auch die Wechselausstellungen. Das dem Museum angeschlossene
Nationalarchiv mit zahlreichen wertvollen Noten- und Texthandschriften wurde
zusammen mit dem Archiv der Richard-Wagner-Gedenkstätte eine zentrale
Anlaufstelle der Wagner-Forschung. Im Garten des Hauses Wahnfried befindet sich
die Grabstätte Richard und Cosima Wagners.
Porzellan - Museum Walküre

Unter dem Motto "Mit der
Zeit gehen" führt eine Reise durch das letzte Jahrhundert und macht
Station an vier begehbaren Inszenierungen, plakativ, interessant und
"live" im Kontext der Zeit. Die Zeitreise beginnt zur
Jahrhundertwende mit Eindrücken vom Leben in einem großbürgerlichen Wohnhaus
anno 1899. Ein Stopp im Jahr 1920 gibt die noble Bahnhofsatmosphäre dieser
Epoche wieder und gönnt Ihnen Blicke durch die Fenster des am Bahnsteig
wartenden Orient-Express sowie ins Bahnhofsrestaurant, man reiste und speiste
mit Stil! Die farbenfrohe Welt der 50er wird auf der Terrasse des "Hotel
Bayreuth", im Schatten unter der Markise, zu Klängen von Peter Kraus-Songs
inszeniert. Zurück in die Gegenwart gelangen Sie im letzten Jahr des
vergangenen Jahrtausends im Café "Alta", dem angesagten Laden von
1999 mit coolem Ambiente, Designer-Stühlen und Buchenholztheke. "Hip"
eben, denn auch die Sprache ist auf der Reise durchs Jahrhundert nicht stehen
geblieben. Im Mittelpunkt der mit viel Phantasie gestalteten Arrangements
stehen die Porzellan-Exponate der jeweiligen Jahre: feuerfeste Formen, ein
Verkaufsschlager der Jahrhundertwende, die stilvollen Kunstwerke im
Bahnhofsrestaurant von 1920, das erfrischend bunte Kaffeeservice der 50er und
die avantgardistisch anmutenden Porzellan-Schöpfungen von 1999 und vieles mehr.
Lohengrin - Therme

eine Oase für Körper und Seele!

Landgasthof Kilchert
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